»Das Wollen, wenn es nicht eine Art Wünschen sein soll,

muss das Handeln selber sein.«

Ludwig Wittgenstein

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Informationen zum Corona Virus


Das neue Corona Virus breitet sich gerade in vielen Ländern weltweit aus und hat inzwischen auch Deutschland erreicht. Die Erkrankung ist, ähnlich wie auch die Grippe sehr ansteckend und die Symptome ähneln ebenfalls denen von Grippe und grippalen Infekten. Bei vielen Patienten bleibt die Erkrankung relativ gemäßigt, aber es gibt auch sehr schwere Verläufe und es hat bekanntermaßen auch Tote gegeben. D.h. es handelt sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, allerdings ist auch keine Panik angebracht. Die bisherigen Zahlen weisen darauf hin, dass Kinder sich wohl seltener infizieren und auch Todesfälle bei Kindern scheinen kaum vorzukommen.

Cornonaviren verbreiten sich als Tröpfcheninfektion, teils auch als Schmierinfektion. Entsprechend helfen die selben Dinge die auch zur Bekämpfung der Grippe und anderer ähnlicher Infekte sinnvoll sind. Mit ihrem persönlichen Verhalten können Sie helfen, die Krankheitsausbreitung einzudämmen:

     •     Regelmäßiges gründliches Händewaschen mit Seife

     •     Vermeiden Sie es, sich ins Gesicht zu fassen.

     •     Husten oder Niesen nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge.

     •     Abstand zu Erkrankten halten

     •     Meiden Sie bekannte Risikogebiete

     •     Falls Sie in einem Risikogebiet waren, sollten Sie, in Absprache mit ihrem Arbeitgeber, evtl. eine

       Weile von Zuhause aus zu arbeiten. Bitte beachten Sie auch die jeweils aktuellen Regelungen von

       Schulen, Kindergärten und Kultusministerium für solche Fälle.

     •     Wer in Risikogebieten war, oder möglicherweise Kontakt zu Erkrankten hatte, soll vor einem

       Arztbesuch unbedingt in der Praxis anrufen und auf den möglichen Kontakt hinweisen. So können

       manche Arztbesuche vermieden und/oder besser gesteuert werden.

Desinfektionsmittel sind für den Hausgebrauch nicht erforderlich und auch das Tragen eines Mundschutzes ist für die Normalbvevölkerung im Alltag nicht sinnvoll. Desinfektionsmittel kann dann sinnvoll sein, wenn Händewaschen nicht möglich ist (z.B. auf manchen Reisen). Die aktuell teils zu beobachtenden Pankikkäufe solcher Hilfsmittel sind nicht nur unnötig, sondern führen ggf. auch zu Engpässen in Bereichen, wo derartige Schutzmaßnahmen tatsächlich wichtig sind: Z.B. für Corona-Patienten (zum Schutz ihres Umfeldes), oder bei stark exponiertem medizinischem Personal in Kliniken und Praxen, wo verhindert werden muss, dass Infektionen an andere, möglicherweise vorerkrankte, Patienten weitergegeben werden. Eine Impfung gibt es, im Gegensatz zur Grippe, bisher nicht.

Aktuelle und seriöse Informationen finden Sie z.B. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder beim Robert-Koch-Insitut.

Aus naturheilkundlicher Sicht kann ich zur Stärkung des Immunsystems Cystus 052 Infektionsblocker nach Dr. Pandalis, zur Stärkung der Lunge den Kräuterauszug Lumison von Sonnenmoor sowie das Gurgelwasser von Sonnenmoor zum Schutz von Mund- und Rachenraum empfehlen.



Taijiquan und Qigong


Studienberichte zur Stärkung der Lungenfunktion und des Immunsystems:

Taiji verbessert Fitness und Lungenfunktion bei COPD

Honkonger Wissenschaftler haben 206 COPD-Patienten(chronisch obstruktive Lungenerkrankung) in drei Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe, die 3 Monate lang Taiji übte, eine Gruppe, die Walking praktizierte, und eine Kontrollgruppe. Bei der Taiji-Gruppe zeigte sich im Verlauf von sechs Monaten eine beständige Verbesserung der Bewegungsfähigkeit, mit einer 17-prozentigen Zunahme der in sechs Minuten zurückgelegten Entfernung. In den anderen beiden Gruppen ließ sich keine Veränderung feststellen. Bei der exspiratorischen Vitalkapzität kam es in der Taiji-Gruppe zu einer 11-prozentigen Verbesserung, in der Walking-Gruppe zu 6% und in der Kontrollgruppe zu keiner Verbesserung. Außerdem wurde in der Taiji-Gruppe ein signifikanter Rückgang der COPD-Beschwerden festgestelt.

(The sustaining effects of Tai Chi Qigong on psychophysical health for COPD patients: A randomized controlled trial, Complement Ther Med, December 2013, 21(6), 585-94)


Taiji wirkt entzündungshemmend

Im Zuge einer amerikanischen Studie übten 83 gesunde Menschen 16 Wochen lang entweder Taiji oder besuchten Kurse zur Gesundheitsbildung. Bei Versuchspersonen, die zu Beginn der Studie erhöhte Werte des Entzündungsmarkers Interleukin-6 (IL-6) aufwiesen, konnten die IL-6 Werte mit Taiji reduziert werden. Der Rückgang der IL-6 Werte ging mit einem entsprechenden Rückgang depressiver Symptome einher.

(Mitigating Cellular Inflammation in Older Adults: A Randomized Controlled Trial of Tai Chi, Am Geriatr Psychiatry, 19. Sept. 2011, online-Veröffentlichung)


Qigong in der Vorbeugung und Heilung von chronischen Krankheiten und Krebs

Qigong kann eine effektive Methode zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte sein. Gerade Standübungen helfen, krankhafte Veränderungen im Körper frühzeitig wahrzunehmen und die ursächlichen Blockaden aufzulösen, wobei das Zusammenspiel von Entspannung, Ruhe und Natürlichkeit eine wesentliche Rolle spielen.

(Taijiquan & Qigong Journal, Heft 78 und 79)



PUBLIKATIONEN:

Taijiquan - Von der Kampfkunst zur integrativen Körper- und Bewegungstherapie

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Die Wandlung des Selbst ...

Eine gesundheitsphilosophische und vergleichende Analyse zwischen Taijiquan und Körper- psychotherapie (Teil 1)


Journal für Chinesische Kampf- kunst und Kultur 01/2018

Qigong -

die Lebenskraft nähren


Signal 04/2010

Qigong -

eine psychovegetative

Regulationstherapie


Naturheilpraxis 11/2006

CO.med - Fachmagazin für

Komplementärmedizin 12/2017

Die Wandlung des Selbst ...

Eine gesundheitsphilosophische und vergleichende Analyse zwischen Taijiquan und Körper- psychotherapie (Teil 2)


Journal für Chinesische Kampf- kunst und Kultur 01/2019

Sensomotorische Körperarbeit

im Taijiquan

Taijiquan & Qigong Journal

04/2019, Heft 78

Die Wandlungen des Lebens in den Bewegungsbildern des Taijiquan - Taijiquan als Schlüssel zu Gesundheit, Selbst- und Weltverständnis

Vorankündigung eines Beitrags zu einem Buchprojekt 2021 der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit