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Phlosophischer Dialog


Phlosophischer Dialog versteht sich als Reflexion und Modifikation des Selbst- und Weltbezugs des Klienten. Damit ist gemeint, dass sich der Coach gemeinsam mit dem Klienten dialogisch mit dessen persönlichen Lebensumständen auseinandersetzt. Es geht um das Erschließen neuer Entwicklungsräume, das Erwecken neuer Sichtweisen und den Mut zur Veränderung gegenwärtiger Lebenssituationen des Klienten.

Eine wesentliche Quelle des phlosophischen Dialogs sind die Lebens- und Bewegungsmuster wie sie im chinesischen Klassiker der Wandlungen, dem Yijing, beschrieben sind. Daher auch die Schreibweise "phlosophisch", was , den Wandel umfassen soll. Diese Muster stellen Beziehungen des Menschen in seinen Lebensumwelten, seine Resonanz und damit Psychosoziologie der Weltbeziehungen dar. Wenn Leben in einem philosophischen Sinne ein reflektiertes Leben ist, bei dem die eigene Lebensweise, die eigenen Urteile und Entscheidungen oder das eigene Denken selbst immer hinterfragt werden, leitet uns das Yijing an, die Situation in einem neuen, bislang vielleicht unbekannten Licht zu sehen, der Blick wird auf den größeren Zusammenhang gelenkt.

Das Ziel ist nicht, zu erfahren, wie das Yijing zustande kam und welche Absichten damit verfolgt wurden, sondern sehr viel ambitionierter: wie mit ihm unsere Welt, unsere Probleme, unsere Fragen zu verstehen sind. Die Philosophie dieses Klassikers ist nicht primär das Objekt unserer Beschäftigung, sondern der darin enthaltene Blick soll uns noch einmal lebendig werden. Wir leihen uns die philosophischen Gedanken aus, nicht um über sie nachzudenken, sondern, um mit ihnen denken zu lernen, wahrzunehmen, aufmerksam zu werden, neue Entwicklungsräume und Wandlungsprozesse zu erschließen.

Der Phlosophische Dialog ist somit etwas Dynamisches, etwas, das immer wieder neu geschieht, ein Erweitern des eigenen Horizontes. Gleichzeitig ist der Phlosophische Dialog auch immer ein kommunikativer Prozess, bei dem Menschen sich im Gespräch austauschen. „Die Wahrheit beginnt zu zweien", so Karl Jaspers. Im Dialog werden Fragen, Denkweisen und Einsichten sinngebend erfahrbar gemacht, gleichzeitig werden Emotionen bekannt, "Herausbewegtheiten" aus der eigenen Mitte, hin zu unterschiedlichen vegetativen Funktionstendenzen und Tiefenbewertungen des Lebensmilieus.

Meine Praxis bietet Ihnen dazu einen geschützten Raum für ergebnisoffenes Denken und Fühlen, einen Ort zum Infragestellen des eigenen Selbstverständnisses, Raum für die Entwicklung von Neuem, Ermutigung zu neuen Sichtweisen und Veränderungen und einiges mehr.

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Neue Entwicklungsräume zu erschließen heißt, Mut zu neuen Sichtweisen und zur Veränderung zu haben.

Dialogische Transformation