Forschungsprojekt

Potenziale des Transformativen

in der Philosophie des Taijiquan.

Spuren der Zukunft gegenwärtigen

und handlungswirksam machen.

Was haben Zukunftsforschung und das Yijing, der Klassiker der Wandlungen, gemeinsam? Beide beschreiben extrem komplexe Veränderungsdynamiken und bilden somit Modelle für den Wandel der Welt. Das Yijing (ca. 3. Jahrtausend v. Chr.)  gilt damit als das älteste Werk über Zukunftsforschung und Zukunftsmanagement.

Das Verstehen der verschiedenartigsten Wechselwirkungen und Wandlungen von Yin und Yang, wie es im Yijing tradiert ist, bildet wiederum die Essenz im Taijiquan, das im Dezember 2020 bei der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe gelistet wurde.

Hier wird nun die Idee aufgenommen, dass in jeder Veränderung ein Prinzip wirkt, das denjenigen, der es frühzeitig erkennt, ins Zentrum des Handelns versetzt. Zukunft wird somit von einem Möglichkeitsraum zu einem Handlungsraum.

Sowohl die Wandlungsdynamik des Yijing als auch die Bewegungsbilder des Taijiquan sind eng miteinander verknüpft. Basierend auf  der Symbolik in den Hexagrammen des Yijing, wie sie in den "Grafischen Erläuterungen zum Taijiquan des Chen Clan" von Chen Xin (1849-1929) beschrieben sind, wird im Rahmen dieses Forschungsprojektes eine systemisch-psychosoziale Tiefenschau auf die Wandlungsbewegungen in ihren jeweiligen Kontexten vorgenommen. Es soll untersucht werden, welchen Beitrag das Yijing in den Bildern des Taijiquan zum Selbst- und Weltverständnis, sowie zur Zukunftsgestaltung leisten kann.

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