Taiji verbindet in einzigartiger Weise Aspekte aus Bewegung, Meditation, Energiearbeit, Lebenspflege und angewandter Philosophie. Es verbessert die Struktur, die Beweglichkeit und Geschmeidigkeit des Körpers, stärkt die körpereigene Abwehr und fördert die geistige Leistungsfähigkeit durch Lenkung der Aufmerksamkeit und Selbstwahrnehmung, sowie durch das Erlernen und Merken der einzelnen Bewegungsbilder der Taiji-Form. In den philosphischen Aspekten der Bewegungsbilder in Wandlung liegt letztendlich der Schlüssel zum psychosozialen Welt- und Selbstverständnis.

Im Rahmen des Programms "Taiji als biopsychosoziale Therapie" wird mit Übungssequenzen aus der  Shizeng-Form gearbeite, die speziell für die Gesundheitsförderung entwickelt wurde.

Die Verknüpfung unterschiedlichster Aspekte führt zu Entschleunigung im Alltag, Zunahme der Konzentrationsfähigkeit bei gleichzeitiger körperlicher Entspannung. Pathologische Konstellationen werden gelöst, körperliche sowie geistige Beweglichkeit gefördert, die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt und Impulse für Reflexion und Wandlungsprozesse gesetzt.

Viele klinische Studien belegen mittlerweile die positive Wirkung von Taiji und Qigong. Exemplarisch soll hier nur hingewiesen werden auf

- die Verbesserung des Gleichgewichts,

- die Verbesserung von Koordination und Körperkontrolle,

- verbesserte körperliche und geistige Beweglichkeit, sowie körperlicher, mentaler und kognitiver Funktionen,

- emotional positive und stimmungshebende Wikung,

- die Steigerung der Leistungsfähigkeit u.v.m.













Chen Peishan - Linienhalter des Chen Taijiquan in 20. Generation - vergleicht das menschliche Leben gerne mit einer Seereise, bei der unser Körper wie das Boot ist. Taiji und Qigong sind Methoden, das eigene Boot zu schützen und immer wieder zu erneuern.

Im Konzept der Chinesischen Medizin nehmen Taiji und Qigong eine zentrale Position ein. Zentral deshalb, weil sie sowohl äußere (Körperhaltung, Körperbewegung, Selbstmassage) als auch innere Aspekte (Atmung, Schulung der Vorstellungskraft, Gedankenlenkung, psychische Eu-Regulation) in sich vereinen.


Das Konzept der Salutogenese ist auf Aaron Antonovsky (1923 -1994, israelisch-amerikanischer Soziologe) zurückzuführen und bezieht sich auf Faktoren und dynamische Wechselwirkungen, die zur Entstehung und Erhaltung von Gesundheit führen. Diese Idee setzt sich im Westen in der Arbeit von Hilarion Petzold (biopsychosoziale Gesundheit, integrative Therapie und Kulturarbeit) fort und findet in China seine Bedeutung im Konzept des Yang Sheng. Unter dem Begriff »Yang Sheng« werden in der Chinesischen Medizin die Prinzipien und Methoden eines gesunden Lebens zusammengefasst. Er steht also für »chinesische Gesundheitsförderung und Prävention«.

Yangsheng Coaching unterstützt Sie somit bei der Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung Ihrer körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit und hilft Ihnen, im persönlichen Alltag einen gesundheitsförderlichen und krankheitsvermeidenden Lebensstil zu entwickeln.





Yangsheng Coaching als individuelle Gesundheitsförderung zielt somit nicht nur auf den Moment, sondern wirkt in die Zukunft hinein. Es bezieht sich nicht auf eine spezifische Indikation, sondern auf individuelle Persönlichkeiten, nicht auf einzelne Handlungen, sondern einen Prozess des Wandels.

Das Präventionsprogramm »In-Bewegung-bleiben - körperlich und geistig« ist Teil der individuellen Gesundheitsförderung und für jede Altergruppe geeignet. Es führt bei regelmäßiger Übung schon nach wenigen Wochen zu spürbaren Veränderungen.

Sensomotorics® nach Beate Hagen ist ein Therapieansatz, der auf den Erkenntnissen des Philosophen und Stressforschers Prof. Thomas Hanna beruht. Es ergänzt und komplettiert in hervorragender Weise die Methoden der Chinesischen Medizin, insbesondere durch seine sanfe Anwendung und ganzheitliche Wirkung auf Körper und Psyche.

Chronisch kontrahierte, reflexgesteuerte Muskeln üben Druck aus auf Nerven, Gefäße, Organe und Gelenke. Sie behindern den Fluss von Stoffwechsel- und Austausch- vorgängen, erschweren die Weiterleitung neuraler und hormoneller Botenstoffe, schränken die Atmung ein, schwächen Kreislauf- und Immunsystem und verbrauchen permanent Energie. Die Zahl der daraus erwachsenen Krankheiten und Beschwerden ist endlos.

Der bewusste Teil unseres Gehirns (Cortex) hat an Kontrolle über unsere Muskeln verloren, unbewusste Reflexe herrschen vor. Das ist sensomotorische Amnesie (SMA), eine „Vergesslichkeit“ des Gehirns, die durch sensomotorisches Lernen aufgehoben werden kann. Dadurch werden Blockaden gelöst, die Beweglichkeit erhöht und Beschwerden zum Verschwinden gebracht.









Da Körper und Geist eine Einheit bilden, wird im Rahmen der Therapie häufig auch unbewusster Stress, ausgelöst durch traumatische Erlebnisse oder belastende Lebensumstände mit aufgelöst, eine mentale Heilwirkung setzt ein. Dies befreit in der Folge auch die Emotionalität des Menschen. Der Mensch wird freier.

Sensomotorics findet Anwendung bei neurologischen, orthopädischen und psychosomatischen Problemen, bei Depression, Angst- und Erschöpfungszustände, bei Bluthochdruck, Asthma, gynäkologischen Problemen u.v.m. Die meisten Leiden, sind mit massiven Verspannungen verbunden und man fühlt sich entscheidend bessert, wenn sich die Spannung löst. Kopfschmerz, Schwindel, Restless Legs, Fibromyalgie, Burnout, Parkinson, Alters,- und Abnutzungserscheinungen, Skoliose und andere Fehlhaltungen sind nur einige der Leiden, bei denen dieser Ansatz einen Durchbruch bewirken kann.

Der Behandlungsansatz hat sich auch als äußerst effektiv als alternative und sanfte Schmerztherapie bewährt.

»Nicht die Umstände bestimmen des Menschen Glück, sondern seine Fähigkeiten zur Bewältigung der Umstände«

- Aaron Antonovsky -

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Yangsheng Gesundheitscoaching

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Sensomotorische Körpertherapie

Traditionelle Chinesische Medizin

Die traditionelle Medizin Chinas hat sich vor etwa 2500 Jahren als wissenschaftliches System konstituiert und hat im Verlauf der Zeit eine hoher Reife und außergewöhnlicher Leistungsfähigkeit erreicht.

Die chinesische Medizin hat sich über viele Jahrhunderte unbeeinflusst von anderen Kulturkreisen weiterentwickelt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts bahnte sich eine Auseinandersetzung mit der westlichen Medizin an. Gerade in den letzten Jahren gewinnt die chinesische Medizin in der westlichen Kultur aufgrund ihrer Wirkung immer mehr Anerkennung durch die Schulmedizin. Ihre bekannteste Methode ist die Akupunktur. Sie gilt als sanfte, minimal invasive Therapie, sowohl für körperliche als auch für mentale dysfunktionale Zustände und wird aufgrund ihrer Wirkung innerhalb der Schmerztherapie sehr geschätzt.










Chinesische Medizin verhält sich jedoch kulturell grundlegend anders als westliche Medizin. Ihre Methoden sehen, verstehen und behandeln den Menschen als Ganzes, jeden individuell und entsprechend dem Disharmoniemuster, das er ausprägt.

Chinesische Medizin stellt nicht nur ein ganzheitliches System dar, sondern zeichnet sich auch aus durch seine Breite der Anwendungsmöglichkeiten, sowie durch seine erkenntnistheoretische und gesundheitsphilosophische Tiefe.

Akupunktur und Chinesische Arzneimitteltherapie sind neben Diätetik, Taiji/Qigong und Tuina die wesentlichsten therapeutischen Interventionsmethoden.

Sensomotorics:

Sanfte Therapie für Körper und Psyche

Präventionsprogramm »In Bewegung bleiben - körperlich und geistig«

Wilfried Schmidt mit

Chen Peishan, Mai 2019

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TAIJI QiMED

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