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GANZHEITLICHE THERAPIE

»Nicht die Umstände bestimmen des Menschen Glück, sondern seine Fähigkeiten zur Bewältigung der Umstände«

- Aaron Antonovsky -

Traditionelle Chinesische Medizin

Die traditionelle Medizin Chinas hat sich vor etwa 2500 Jahren als wissenschaftliches System konstituiert und hat im Verlauf der Zeit eine hoher Reife und außergewöhnlicher Leistungsfähigkeit erreicht.

Die chinesische Medizin hat sich über viele Jahrhunderte unbeeinflusst von anderen Kulturkreisen weiterentwickelt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts bahnte sich eine Auseinandersetzung mit der westlichen Medizin an. Gerade in den letzten Jahren gewinnt die chinesische Medizin in der westlichen Kultur aufgrund ihrer Wirkung immer mehr Anerkennung durch die Schulmedizin. Ihre bekannteste Methode ist die Akupunktur. Sie gilt als sanfte, minimal invasive Therapie, sowohl für körperliche als auch für mentale dysfunktionale Zustände und wird aufgrund ihrer Wirkung innerhalb der Schmerztherapie sehr geschätzt.








Chinesische Medizin verhält sich jedoch kulturell grundlegend anders als westliche Medizin. Ihre Methoden sehen, verstehen und behandeln den Menschen als Ganzes, jeden individuell und entsprechend dem Disharmoniemuster, das er ausprägt.

Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit im chinesischen Denken basieren auf anderen erkenntnistheoretischen Bedingungen als im westlichen Denken. Während im Westen das kausal-analytische, deduktive Denken dominiert, ist das chinesiche Denken durch Analogieschlüsse, also akausal-synthetisch, induktiv geprägt. Die Basis bilden philosophische Klassiker und Konzepte, allen voran das Yijing, der Klassiker der Wandlungen und die fünf Wandlungsphasen.

Chinesische Medizin stellt somit nicht nur ein ganzheitliches System dar, sondern zeichnet sich auch aus durch seine Breite der Anwendungs- möglichkeiten sowie durch seine erkenntnistheoretische und gesundheitsphilosophische Tiefe.

Akupunktur und Chinesische Arzneimitteltherapie sind neben Diätetik, Taiji/Qigong und Tuina die wesentlichsten therapeutischen Interventionsmethoden.

Der Mensch stellt sich – wie der deutsche Psychologe und Begründer der Integrativen Therapie Hilarion Gottfried Petzold (geb. 1944) betont – als ein komplexes Körper-Seele-Geist-Wesen dar, eingebunden in seine besondere Lebenswelt und Lebenszeit. Da Körper, Seele, Geist, Lebenswelt und Lebenszeit sehr individuell miteinander verwoben sind, muss Therapie, wenn sie den Anspruch auf Ganzheitlichkeit erhebt, alle diese Bereiche mit in den Blick nehmen. Mein therapeutischer Ansatz mit den eingesetzten integrativen Methoden versucht genau dies.

Sensomotorics

Sensomotorics® nach Beate Hagen ist ein Therapieansatz, der auf den Erkenntnissen des Stressforschers Prof. Thomas Hanna beruht.

Chronisch kontrahierte, reflexgesteuerte Muskeln üben Druck aus auf Nerven, Gefäße, Organe und Gelenke. Sie behindern den Fluss von Stoffwechsel- und Austausch- vorgängen, erschweren die Weiterleitung neuraler und hormoneller Botenstoffe, schränken die Atmung ein, schwächen Kreislauf- und Immunsystem und verbrauchen permanent Energie. Die Zahl der daraus erwachsenen Krankheiten und Beschwerden ist endlos.

Der bewusste Teil unseres Gehirns (Cortex) hat an Kontrolle über unsere Muskeln verloren, unbewusste Reflexe herrschen vor. Das ist sensomotorische Amnesie (SMA), eine „Vergesslichkeit“ des Gehirns, die durch sensomotorisches Lernen aufgehoben werden kann. Dadurch werden Blockaden gelöst, die Beweglichkeit erhöht und Beschwerden zum Verschwinden gebracht.










Da Körper und Geist eine Einheit bilden, wird im Rahmen der Therapie häufig auch unbewusster Stress, ausgelöst durch traumatische Erlebnisse oder belastende Lebensumstände mit aufgelöst, eine mentale Heilwirkung setzt ein. Dies befreit in der Folge auch die Emotionalität des Menschen. Der Mensch wird freier.

Sensomotorics findet Anwendung bei neurologischen, orthopädischen und psychosomatischen Problemen, bei depressiver Verstimmung, Angst- und Erschöpfungszustände, bei Bluthochdruck, Asthma, gynäkologischen Problemen u.v.m. Die meisten Leiden, sind mit massiven Verspannungen verbunden und man fühlt sich entscheidend bessert, wenn sich die Spannung löst. Kopfschmerz, Schwindel, Restless Legs, Fibromyalgie, Burnout, Parkinson, Alters,- und Abnutzungserscheinungen, Skoliose und andere Fehlhaltungen sind nur einige der Leiden, bei denen dieser Ansatz einen Durchbruch bewirken kann.

Der Behandlungsansatz hat sich auch als äußerst effektiv als alternative und sanfte Schmerztherapie bewährt.

Sensomotorics:

Sanfte Therapie für Körper und Psyche

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