Sensomotorische Körpertherapie


Sensomotorics® nach Beate Hagen ist ein Therapieansatz, der auf den Erkenntnissen des Philosophen und Stressforschers Prof. Thomas Hanna beruht.

Chronisch kontrahierte, reflexgesteuerte Muskeln üben Druck aus auf Nerven, Gefäße, Organe und Gelenke. Sie behindern den Fluss von Stoffwechsel- und Austausch- vorgängen, erschweren die Weiterleitung neuraler und hormoneller Botenstoffe, schränken die Atmung ein, schwächen Kreislauf- und Immunsystem und verbrauchen permanent Energie. Die Zahl der daraus erwachsenen Krankheiten und Beschwerden ist endlos.

Der bewusste Teil unseres Gehirns (Cortex) hat an Kontrolle über unsere Muskeln verloren, unbewusste Reflexe herrschen vor. Das ist sensomotorische Amnesie (SMA), eine „Vergesslichkeit“ des Gehirns, die durch sensomotorisches Lernen aufgehoben werden kann. Dadurch werden Blockaden gelöst, die Beweglichkeit erhöht und Beschwerden zum Verschwinden gebracht.

Da Körper und Geist eine Einheit bilden, wird im Rahmen der Therapie häufig auch unbewusster Stress, ausgelöst durch traumatische Erlebnisse oder belastende Lebensumstände mit aufgelöst, eine mentale Heilwirkung setzt ein. Dies befreit in der Folge auch die Emotionalität des Menschen. Der Mensch wird freier.

Sensomotorics findet Anwendung bei neurologischen, orthopädischen und psychosomatischen Problemen, bei Depression, Angst- und Erschöpfungszustände, bei Bluthochdruck, Asthma, gynäkologischen Problemen u.v.m. Die meisten Leiden, sind mit massiven Verspannungen verbunden und man fühlt sich entscheidend bessert, wenn sich die Spannung löst. Kopfschmerz, Schwindel, Restless Legs, Fibromyalgie, Burnout, Parkinson, Alters,- und Abnutzungserscheinungen, Skoliose und andere Fehlhaltungen sind nur einige der Leiden, bei denen dieser Ansatz einen Durchbruch bewirken kann.


Sensomotorics:

Sanfte Therapie für Körper und Psyche

»Wahrnehmung durch die Sinne und Bewegung sind die zwei Seiten von Bewusstsein. Beides ist ein Prozess, der sich seiner Natur nach selbst organisiert, sich selbst ausbalanciert und sich selbst heilt.«

Thomas Hanna

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